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30.07. -31.07.2004 ? Nature One ? The Golden Ten ? Pydna ? Kastellaun

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Geschrieben von Michael Hoffmann [Red. Techno Guide]   
Montag, 2. August 2004
10 Jahre Nature One und kein bisschen leise! Als 1996 die erste auf dem 37 Hektar großem Pydna Areal, das einst als einziger Ort in Deutschland Marschflugkörper (Cruise Missiles) beherbergte, stattfand, kamen 19.000 Besucher (wobei die erste Nature 1995 auf dem Flughafen Hahn war). An diesem Wochenende haben die Nature One Veranstalter i-Motion einen Besucherrekord von 53.000 zu vermelden, was 3.000 mehr Besucher als im vergangenen Jahr sind. Die Kehrseite: Die Polizei hat ebenfalls einen Rekord an beschlagnahmten Drogen zu verzeichnen.

Mit Rund 300 DJ´s aus 25 Ländern wurde auf den 22 Tanzflächen den Besuchern bei milden Temperaturen eingeheizt. Nach den Wetterkapriolen der letzten Jahre (entweder zu heiß, zu nass oder zu kühl) verhielt sich das Wetter „normal“ zu seiner Jahreszeit, so dass alle unter klarem Sternenhimmel feiern konnten.

Neu in diesem Jahr der „Golden Ten Floor“, der eine Zeitreise durch die Geschichte der Nature One symbolisierte und es war herrlich zusammen mit Klängen von Ilsa Gold, Miss Djax u.a., diese Zeit noch einmal zu hören. Auch der Groovalistic Garden scheint sich immer mehr auf dem Bunker zu bewähren und sicherlich nicht nur durch Acts wie Aphrodite oder Bassface Sascha, nein, der Floor hat seine eigene Dynamik (wenn auch ab und an der Strom weg war). Thunderdome zog aus dem Bunker aus und gönnte sich dieses Jahr wieder ein Zelt, was bei allein 3.000 angereisten Holländer und die steigende Zahl derer, die Gabber & Co hören, dringend notwendig war. Ein Highlight wie immer war das „Century Circus“ Zelt und der „Open Air Floor“, wobei man bei letzterem auf mehr Abwechslung musikalischer Art als in den vergangenen Jahren Wert legte.

Der Freitag begann, traditionell durch weniger Besucher auf dem Gelände, entspannter und mit mehr Platz für die Besucher. Marusha ließ sich auf dem Groovalistic Garden durch ihren MC feiern, Chris Liebing, Dave Clarke und Pet Duo (wobei Pet Duo wirklich nur noch Geklopfe am Start hatte) im Century Circus und Northern Lite sich von seinen mitsingenden Groupies auf dem Open Air Floor unterstützen ließen, bevor dann der Holländer Ferry Corsten das Hardtrance Zepter übernahm. Von der Stimmung her eher gelassener, als der Samstag.

Deutlich mehr Besucher als im Gelände zeigten sich auf dem Campingplatz, der mit 136 Fußballfeldern Größe ein Ausmaß erreicht hat wie nie zuvor. Die Anzahl der Camper dürfte Schätzungen zu folge die 50.000 er Marke erreicht haben. Unzählige Soundanlagen, Gewummer aus jeder Ecke, Chillende und Tanzende, Trockenheit, Hitze und Staub, dass war kurz gefasst der Campingplatz. War das Wasser letztes Jahr noch ein Problem, so war es auch diesmal wieder das Wasser, welches am Samstag sich dem Ende neigte. Die Toiletten wurden öfters gereinigt, so dass es hier weniger Probleme gab.

Mit 53.000 Besucher am Samstag wird die Nature One wohl an ihren Zenit gekommen sein, denn mehr Feiernde verkraftet das Gelände kaum noch. An ein schnelles durchkommen von Zelt zu Bunker oder Floor war am Samstag nicht mehr zu denken. Im musikalischen Bereich hat der Samstag eindeutig den Freitag übertroffen. Auf den einzelnen Floors selbst wurde eine Stilabwechslung offenbart, die es in den vergangenen Jahren so nicht gab, nur im Century Circus wurde weiter“geschranzt“. Erwähnenswerte Acts waren Anthony Rother und Bad Boy Bill auf dem „Open Air Floor“, Mijk van Dijk und Tanith auf dem „Golden Ten Floor“ sowie Aphrodite im „Groovalistic Garden“ und Joey Beltram und Cari Lekebusch im „Century Circus“.

Trotz vorheriger Warnungen vor Kontrollen hat die Polizei mehr Drogenkonsumenten aufgefasst als vor einem Jahr. Insgesamt seien über 400 Strafanzeigen wegen Betäubungsmittelmissbrauchs gestellt worden. Bei den selektiven Verkehrskontrollen nach der Veranstaltung habe fast jeder angehaltene Fahrer Drogen im Blut gehabt. Es seien über 30 Prozent mehr Blutproben notwendig gewesen als im vergangenen Jahr. Die Polizei stellte bei den Kontrollen über 2000 Pillen und etliche hundert Gramm Cannabis sicher. Die Fälle von Alkohol am Steuer hätten hingegen nur im einstelligen Bereich gelegen. Diese Zunahme des Drogenmissbrauchs wird die Polizei im nächsten Jahr dazu zwingen mehr und genauere Kontrollen durchzuführen.

10 Jahre Nature One, dass heißt 10 Jahre Entwicklung, Erfahrung und aus Fehlern lernen. Nur daraus kann sich solch ein Festival entfalten, worauf sich die Besucher schon Monate im voraus freuen. Stimmungen und Momentaufnahmen könnt ihr hier in der Bildergalerie sehen. Wir freuen uns auch auf eure Berichte, Meinungen und Erfahrungen zu dieser Nature One in unserem Forum.

Die Bilder der Nature One

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