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07.08.2004 - Zürich: Eine Million an der Street Parade

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Geschrieben von Michael Hoffmann [Red. Techno Guide]   
Montag, 9. August 2004
31 Love Mobiles und Teilnehmerrekord bei idealen Wetterverhältnissen an der 13. Techno-Riesenparty. Unter dem Motto «Elements of Culture» demonstrierte die Street Parade dieses Jahr für Toleranz und die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Kulturen. Das Zürcher Seebecken bebte, aus den 31 Love Mobiles dröhnte Techno und House. Wem es zu heiss wurde, der stellte sich zum Tanzen unter die Riesendusche am Bürkliplatz. Am Bahnhof Uster am späteren Samstag-nachmittag: Anstelle von Polizisten schauen zwei Sheriffs nach dem Rechten. Sind wir hier im Wilden Westen? Die Sheriffs - Roland Roth und Gattin Nicole - sind eingefleischte Street-Parade-Fans. «Wir legen unsere Ferien jeweils so, dass wir am Street-Parade-Wochenende zu Hause sind», meint Nicole enthusiastisch. «Das ist das coolste Wochenende in Zürich!» Die Begeisterung für die Street Parade liegt im Familienblut: Vor ein paar Jahren mixte Nicoles Bruder, der Ustermer DJ Dream, die Street-Parade-CD. Doch dann fährt die S-Bahn in Zürich ein, und die Sheriffs sind nicht mehr zu bremsen.

 

Die ungeheure kreative Energie, die in der Street Parade steckt, zeigt sich nicht zuletzt in der aufwändigen Dekoration der Love Mobiles: Das Motto des mit unzähligen rosaroten Wattebäuschchen dekorierten Love Mobiles «Jungle Gay Party» lautet: Alle Vorurteile im Schaum wegwaschen. Damit die Raver dieses Motto auch gleich in die Praxis umsetzten können, liefern die Love-Mobilisten gleich die passende Riesenschaumkanone dazu.

Obwohl es zum Glück nicht so heiss wie an der letztjährigen Street Parade ist, kommen die Tänzerinnen und Tänzer natürlich auch bei 27 Grad ganz schön ins Schwitzen. Eine eher ungewöhnliche Strategie gegen die Hitze verfolgen die jungen Frauen und Männer, die ihr Love Mobiles ganz in Blau- und Grüntönen dekoriert und mit künstlichen Schneeflocken, Eisbären und Eisbergen bestückt haben. Doch vielleicht ist das Temperaturempfinden ja bloss eine Einstellungssache? Wenn man die Eisberge lange genug anschaut, hat man plötzlich das Gefühl, dass einem ein kühler Wind entgegenweht. Wer nicht daran glaubt, stellt sich beim Tanzen unter die Riesendusche am Bürkliplatz. Das hilft gegen Überhitzung - garantiert.

Die Street Parade bringt Kulturen und verschiedene Nationen zusammen, das ist nicht bloss leeres Gerede. An der 13. Street Parade fuhren sogar ein russisches Love Mobile sowie je eines aus Frankreich, Portugal, Belgien, Italien und den Niederlanden mit - von den sieben deutschen Wagen ganz zu schweigen.

Elemente aller Kulturen findet man auch unter den Ravern: Unschuldig schaut eine dunkelhäutige brasilianische Schönheit in weissem Engelskostüm auf den See hinaus, während eine Tibeterin im Leoparden-Look mit erwartungsvoll-feurigem Blick durch die Strassen tigert. Zwei Afrikaner mit farbigen Wollmützen und Fellstiefeln dürften an der Street Parade kaum gefroren haben, auch der ältere Herr aus Neuenburg im Weihnachtsmannkostüm ist nicht unbedingt zu beneiden. Doch an der Street Parade gelten andere Kleiderregeln: Trendy ist, was auffällt. Man gibt sich tolerant und entschuldigt (fast) jedes Outfit. Zwar behaupten die Experten seit Jahren, dass Stulpen out seien, doch sind diese nicht auszurotten. Wen kümmert das schon?

Elf Uhr abends, wieder am Bahnhof Uster: Die 26-jährige Corina Pauli ist voller Street-Parade-Energie, quillt fast über vor Lebensfreude. «Es herrscht einfach eine totale , man trifft Menschen aus verschiedenen Kulturen, aus der ganzen Welt», schwärmt die Ustermerin, die in zehn Jahren keine Street Parade ausgelassen hat. Ihre Kollegin Tamara Eng reist für jede Street Parade aus dem Fürstentum Liechtenstein an. «Die Stimmung war super», findet sie, «ausserdem waren die Love Mobiles dieses Jahr wirklich schön.»

Italiener starb Am frühen Sonntagmorgen nach der Street Parade starb am Hauptbahnhof ein 25-jähriger Italiener aus noch ungeklärten Gründen. Gemäss Stadtpolizei wurden am Samstag über 700 Personen bei Sanitätsposten behandelt, meist wegen Schnittverletzungen oder Kreislaufproblemen. 107 Personen brauchten wegen Drogen- oder Alkoholproblemen eine Betreuung. 90 Behandelte wurden in Spitäler eingewiesen, darunter ein 46-jähriger Mann aus Indien, der einen Herzinfarkt erlitt. Ein 21-jähriger Schwimmer geriet beim Schiffsteg Bürkliplatz unter ein Boot und verletzte sich leicht.

Die Polizei kontrollierte am Freitag und Samstag über ein Dutzend Hanfläden. Dabei nahm sie 25 Personen wegen Verdachts auf Drogenhandel fest. Sichergestellt wurden drei Kilogramm Marihuana, 300 Gramm Haschisch, 40 Ampullen respektive 100 Tabletten der Partydrogen GBL und 2-CT sowie geringe Mengen Ecstasy. Auch während des Umzugs und an den Partys waren Drogenfahnder unterwegs. Wegen Schlägereien rückte die Polizei mehrmals aus.
 
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