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Front 242

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Geschrieben von Administrator   
Samstag, 2. Oktober 2004
Sie zählen zu den Vorreitern der aggressiven, elektronischen Musik und prägten den inzwischen gefestigten Spartenbegriff "Electronic Body Music" (EBM) gleich 1981 auf ihrer ersten Maxi: Front 242. Von Belgien aus erobern Bandgründer Daniel Bressanutti (programming), Jean-Luc De Meyer (voc), Patrick Codenys (keys) und Richard 23 (voc, percussion) zuerst Europa und fassten Ende der 80er auch in Amerika Fuß. Dafür mussten sie sich von dortigen Journalisten oft fragen lassen, in welchem Teil Deutschlands Belgien nun eigentlich läge.

Doch der Reihe nach: Auf "Geography", dem Debutalbum, bekam die Öffentlichkeit seltsames zu hören: harte Elektronikbeats verknüpft mit Sprachfetzen vom Tonband in Kombination mit klinisch-steifem Synthie-Sound à la Kraftwerk und Cabaret Voltaire. Die rückwärtslaufende Bandmaschine in "GVDT" hat heute längst nostalgischen Charakter.

Mit dem Einstieg von Shouter Richard 23 bekam das Projekt Format, die Band präsentierte sich fortan in militantem Kampfoutfit inklusive Schweißerbrillen und bei Auftritten der Band versank die Bühne in Tarnnetzen. "No Comment" zeichnete 1985 ein dunkles, starres Kompositionsgefüge, in dem nun vermehrt politische Samples Platz fanden. Unberührt von den aufkommenden Vorwürfen zum Thema Rechtsradikalität, verfolgte die Band ihr Konzept weiter.

Doch erst 1987 werden sie zu einer auffälligen Kraft: "Official Version" fängt alle Stärken der Band ein, verkauft sich weltweit beachtlich und verhilft der Band zu Kultstatus. Als sie 1987/88 abwechselnd mit Nitzer Ebb das Teeniepublikum von Depeche Mode erschrecken dürfen, ist man endgültig in aller Munde. "Front By Front" gerät staubig-rhythmisch und scheint dabei nicht einen Akkord zu enthalten. Mit "Im Rhythmus bleiben" gibts nach "Kampfbereit" (1982) wieder einen deutschen Track und mit "Headhunter" den wichtigen Underground-Hit.

Längst ist man zur elektronischen Alternative-Band Nummer Eins aufgestiegen, die kommenden Alben untermauern solide den erreichten Status. Neue Szene-Acts wie The Prodigy, Underworld und The Orb liefern Remixes für die Belgier ab. Nach vierjähriger Auszeit - der massive Output an elektronischer Musik drängte die Band zu einem Break - kehren die Urväter 1997 mit einer Tour zurück und überraschen mit zeitgemäßen Remixversionen ihrer Kultsongs, die auf dem Album "Re:Boot" für die Nachwelt festgehalten wurden.

In den folgenden Jahren wird es wieder ruhig um die Band. Im Herbst 2002 veröffentlichen Keyboarder Codenys und 242-Live-Mixer Daniel B. unter dem Projektnamen Male Or Female gleich zwei Debut-Alben: "...Recalled Moments" und "And Failed Destruction". Doch das Front 242-Projekt ist nicht auf Eis gelegt: im April 2003 erscheint mit "Pulse" das lang ersehnte neue Album auf dem französischen Label XIII Bis. Darauf binden die Belgier ihre neuen Songs in zahlreiche Instrumentals ein und kommen so zu einer enormen Tracklist von 20. Eine Tournee ist für Herbst 2003 geplant.
 
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