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Fengari

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Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 15. September 2004
Musik hat sich wohl schon vor ihrer Geburt in irgendeinem Gen bei ihr festgesetzt. Jedenfalls hat sie als Kind eigentlich ständig vor sich hin gesummt, hieß deshalb auch Summer, ein Spitzname ihrer Mutter. Die Liebe zur elektronischen Musik bekam sie aber eher von ihrem Vater mit, der selbst DJ und begeisterter Technikfreak war. Ihre musikalsichen Wurzeln liegen vor allem im New Wave und Hip Hop. Als Kind war sie ständig an seiner Seite und beobachtete seinen Umgang mit Technik beim Aufnehmen und Abspielen. Zu DDR Zeiten war dies eine Schule für sich. Als ihr Vater 1986 starb, wusste sie noch nicht, dass sie eines Tages sein musikalisches Erbe antreten würde. Zunächst wollte sie Tänzerin werden, eine Prima Ballerina, was auch fast geklappt hätte, wären da nicht zwei widerspenstige Knie. Von 1989 bis 1992 trainierte sie täglich 8 Stunden an der staatlichen Opernballettschule in Leipzig, danach ging es zurück nach Rostock, um das Abitur zu machen und das Studium der Rechtswissenschaften aufzunehmen, hielt allerdings nicht lange vor, nach 2 Semestern Abbruch.

Es zog sie zurück nach Leipzig, Beginn des Studiums der Kommunikations-, Medien- und Theaterwissenschaften. 1995 begann sie mit dem Auflegen, kaufte sich zwei Plattenspieler, die fortan ihr Leben bestimmen sollten. Noch in Rostock absolvierte sie ihre ersten Gigs im Speicher oder auf dem Spaceship MS Stubnitz, wo sie mit den Technonomaden Spiral Tribes zusammenarbeitete und spezielle Live Performances mitgestaltete. Mit ihrem Umzug nach Leipzig entwickelte sie sich vor allem in musikalischer Hinsicht, hatte Auftritte in den bekanntesten Clubs im gesamten Osten Deutschlands, war Resident in der Distillery, dem wohl berühmtesten Club seiner Zeit und arbeitete als Dramaturgin und DJ am Leipziger Schauspielhaus. 1996 sprach sie hier die Berliner Regisseurin Christina Emig Köning an, um sie für das Theaterstück Der Drang von Franz Xaver Kroetz zu gewinnen, Fazit: Fengari präsentierte sich als DJ auf der Bühne und entwickelte die gesamte Musikdramaturgie in Zusammenspiel mit den Schauspielern. Der Drang lief eineinhalb Jahre und war fast bis zuletzt restlos ausverkauft. Damit sollte das Team eines der ersten sein, die sich mit Techno am Theater befassten, was von vielen anderen Musikern fortgeführt wurde. Die Fusion von elektronischer Musik mit anderen kulturellen Bereichen stellte von jeher eine Herausforderung für Fengari dar. Sie spielte auf Kunstausstellungen ebenso wie auf Tanzfestivals und Modeshows. Seit 1997 tanzte sie wieder am Leipziger Tanztheater, einer der wichtigsten freien deutschen Tanzensembles, die weltweit den besten Ruf genießen. Sie brachte auch hier ihre musikalischen Eindrücke mit ein und komponierte für kleinere Tanzstücke Musik, Repertoire von Ambient bis Elektro. Im selben Jahr kontaktierte sie Vladimir bei Jackfruit, der sie unter seine Fittiche nahm und mit dem sie seit dem eng zusammenarbeitet. Ihre Bookings führten sie seitdem nach Brasilien, Spanien, Dänemark, Litauen, Russland, Weißrußland, Polen, Tchechien, Slowakei, Ungarn, Österreich und in die Schweiz. In Deutschland gilt sie seitdem als eine der meistgebuchten DJs Ostdeutschlands. In Berlin ist sie mittlerweile als feste DJ Persönlichkeit involviert, legt in den wichtigsten Clubs auf. 2000 ist sie beteiligt am Weltkulturprojekt Technopera, auch hier fungiert sie als DJ.

Eine ganz andere Seite offenbarte Fengari seit 1998, sie schreibt wissenschaftliche Abhandlungen zur Technokultur und elektronsicher Musik allgemein, besonderes im Rahmen ihres Studiums war dies ein wichtiger Schritt, der sie u.a. auf einem Akustikerkongress und in verschiedenen Universitären Vorlesungen sprechen ließ. Nach Beendigung ihres Studiums zog sie 2001 nach Berlin, um zunächst beim Film und später als Pressekontakterin für die Komische Oper zu arbeiten. 2002 arbeitete sie als PR Frau mit Blanca Li und Matthew Herbert an deren Tanzspektakel Borderline, eine Mischung zwischen Kunst, Performance und elektronischer Musik made by Matthew Herbert. Auf mehreren DJ Workshops z.B. von Vestax dozierte sie über die Entwicklung und Hintergründe der Technokultur u.v.m. Für eine Dokusoup des WDR coachte sie zusammen mit Miss Yetti vier Wochen lang eine Flötistin in Sachen Djing und Tanzkultur. Die Probandin gewann im Anschluss einen DJ Wettbewerb und überraschte damit die Jury. Für mehrere Musikmagazine schreibt sie Kolumnen und Berichte. Fengari hat sich demnach ihrer Herausforderung gestellt, nicht nur im musikalischen Bereich, sondern darüber hinaus als Künstlerin, Journalistin, Autorin und Wissenschaftlerin aktiv zu sein.

Seit 1998 ist sie in mehreren Liveprojekten involviert, bekennt sich hier vor allem als leidenschaftliche Sängerin. Ihre Stimme ist fordernd und prägnant, fungiert als elementarer Bestandteil im Gefüge von definierten Arrangements. Das Produzieren eigener Platten und live performen steht neben dem Djing an erster Stelle. Fengari hat was mitzuteilen, Musik ist für sie Kommunikation. Es sind dies folgende Projekte:

Fengari World

Zusammen mit Carsten Reiss von Toxic Records produzierte sie für Spielwiese, einem Sublabel von Bpitch Control 2 Releases: Love is lost und Robotertanz.

Abteilung Ton feat. Fengari

Mit Julian Lenz und Andreas Wendorf, besser bekannt als Abteilung Ton tritt Fengari vor allem live auf. Die Stücke werden hier meistens in einer Mischform von Freestyle und Vorproduktion präsentiert, haben dadurch einen ganz eigenen Charakter, funky, sexy und frech.

Zwei Vereint

Das wohl bisher bekannteste Projekt mit dem Altenburger Produzenten Benjamin Sturm, der schon im damaligen Münchener Ultraschall mit seinen abgefahrenen live Sets für Furore sorgte. Die beiden bezeichnen sich im Team wie Feuer und Wasser, ein emotionales Gespann mit Höhen und Tiefen, ihre erste gemeinsame EP auf Free Music war ein voller Erfolg, ihre Live Performance eine ElektroFunkRockShow ohne Grenzen. Das Repertoire reicht dabei von experimenteller Neuzeitmusik bis hin zu Technotracks mit Punk Einflüssen.

Brotherhood feat. Fengari

Mit ihrer Band seit 2002 erlaubt sich Fengari auch einen Blick über den technoiden Tellerrand. Gemeinsam mit den beiden erfolgreichen Produzenten Toxic Twin (produzierte bereits DJ Icon und Teleman) und Stashrider (produziert Dj Spud) und dem Sänger und Schauspieler Rhon Dewu arbeitet sie an Songs, deren musikalische Richtung kaum noch definierbar ist. Es handelt sich um Gitarrensongs mit Elektro, Techno und Popeinflüssen, sehr stimmig und doch auf eine Art trashig und ungewöhnlich. Man wird in nächster Zeit noch einiges hören von den Soundsurfern. Als Band absolvierten sie bereits einige Liveauftritte erfolgreich, u.a. auf der IFA 2003. Das erste Release wird demnächst erscheinen, ein Album ist bereits fertig gestellt und zur Veröffentlichung bereit.
 
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