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Boards Of Canada

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Geschrieben von Administrator   
Freitag, 17. September 2004
Boards of Canada haben mit ihren minimalen und befremdlichen Sound-Frickeleien schon fast so etwas wie einen Star-Status im Kreis der Hörerschaft von elektronisch abstrakter Musik erlangt. Angefangen hat das eigentlich schon in der ersten Hälfte der 80er Jahre, als Markus Eoin und Michael Sandison an der Küste Schottlands die Soundtracks für eigene Super 8-Filme zusammen bastelten. Aus jener Zeit rührt auch der irreführende Name: die Dokumentationen der "National Film Boards of Canada" waren Teil der Inspiration des filmemachenden Freundeskreises, und fungierte später schließlich als Namensgeber.

Nachdem Boards of Canada über Jahre hinweg im kleinen Kreis Visuals produzierten, die Musik dazu auf ihrem eigenen Label Music70 rausbrachten und regelmäßig das Hexagon Sun Festival mit Projektionen und Sound versorgten, landete erstmals 1996 ein Tape namens "Twoism" bei Sean Booth (Autechre) von Skam Records. Dieser war dermaßen begeistert von der Mixtur aus verzerrten Stimmen, Kinderschallplatten und kranken Computersounds, dass er keine Zeit verlor, und noch am selben Tag die Reise antrat, um Boards Of Canada zu verpflichten.

Als dieser Schritt gemacht war, erschien nach "Twoism" recht rasch die "Hi Scores"-EP, und erst 1998 sollte zusammen mit Warp Records die Debüt-LP "Music Has The Right To Children" erscheinen. Dieser Release verhalf Boards Of Canada zu unverhofftem Ruhm, das Album wurde in der Musikpresse hoch gelobt und stieg Anfang 1999 in den UK Indie Charts bis auf Platz sieben. Kurz nach Erscheinen von "Music Has The Right To Children" nahmen die beiden einen Live Act in der John Peel Radio Show auf, die nach dem großen Erfolg des Erstlings ebenfalls auf Warp veröffentlicht wurde und die bald darauf auch in den Independent Charts zu finden war.

In der folgenden Zeit beschallten Boards Of Canada Schulter an Schulter Parties mit Autechre, Plaid, Aphex Twin, Squarepusher oder Tortoise, und besiegelten damit ihren Aufstieg in die erste Liga.

Nach der EP "In A Beautiful Place Out In The Country" im November 2000 wurde es eine Weile ruhig um die scheuen Stars, und Michael und Markus zogen sich zurück, um sich verstärkt ihrer herrlich schlichten und doch so vertrackten Musik zuzuwenden. In dieser Auszeit entstand der zweite Longplayer "Geogaddi", aufgenommen in einem alten Luftschutzbunker, sage und schreibe genau 66 Minuten und 66 Sekunden lang. Aber auch darüber darf man sich bei Boards Of Canada nicht wundern. Wer Musik macht, die wie die klangliche Umsetzung einer Lynch'schen Traumsequenz anmutet, hat das Recht auf solche Merkwürdigkeiten.
 
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